Montag, 22. Juni 2009

Ein Verbandspiel

08.45 Uhr.
Die eigene Mannschaft ist da, der Boris folgt etwas später.
Die Gegner trudeln ein.
Man begrüßt sich.

Zähltafeln werden aufgehangen.
Formular ausgefüllt, Bälle geöffnet.

Man sucht seinen Gegner.
Der eine trinkt nen Kaffe, der andere macht sich warm.
Der dritte dresst sich, bis alles einwandfrei sitzt.
Der vierte beruhigt sich durch Hilfsmittel, der fünfte fokussiert sich auf das Match und der sechste schaut, ob sich auch alle wie gewohnt vorbereiten.

Ein weiteres Verbandspiel beginnt.
Nach 10 Minuten ist klar.
Die ersten 3 Punkte gehen an uns.
Die Aufregung entspannt sich ein wenig.

Spieler 1, 3 und 5 warten auf Ihren Einsatz.
Es ist soweit.

Bereits nach 3 Stunden steht es 6 zu 0 für uns.
Taktisches Aufstellen der Doppel entfällt.
Eigentlich auch schade.

Bereits nach 4.5 Stunden ist das Verbandspiel vorbei.

Alles wartet auf das Essen.
Die Gegner unterhalten sich darüber, dass sie mehr trainieren sollten.
Unser Team rekelt sich in den Strandkörben, es werden Witze gemacht, die Rede unsererseit fällt leicht und arrogant aus.

Was soll man sagen nach 8 zu 1 für uns!
Gut gespielt?
Sorry, wir waren einfach besser?
Ihr solltet mehr trainieren?
Wir sehen uns nicht wieder, denn wir spielen jeztz eine Liga über euch?

Die Gegner verlassen mit hängenden Gesichtern die Anlage.
Hat es sich gelohnt, wegen der Abfuhr um 7.30 aufzustehen?
Bleib ich nächstes Mal im Bett?

Unser Team fängt an, Tischtennis zu spielen, Bier zu trinken, sich über die nächste Saison zu unterhalten.
Die letzten gehen erst um 21.00 Uhr.

Ist schon sehr schön bei uns im Park.

An diesem Wochenende gewannen :
Herren 1
Junioren 1
Junioren 2
Bambina 1
Damen 40 1
Herren 40 1

Selbst das 4 zu 5 der Damen 1 tut nicht weh, durften doch mal ein paar Spieler ran, die sonst nicht zum Einsatz kommen.

We are family

Greetings, a part of it.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen